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1795 entdeckt der kanadische Holzfäller Daniel McGinnis einen kräftigen Baum auf der Insel Oak Island bei Kanada, an dessen Ast ein Flaschenzug hängt. Unter dem Flaschenzug: eine Vertiefung von etwa 3 Metern Durchmesser. Zuerst vermutet er, auf irgendeinen Piratenschatz gestoßen zu sein. Mit zwei Freunden beginnt er zu graben. Sie treffen auf eine Lage Schieferplatten, dann Holzplatten und mehr Schichten. Schließlich geben sie die Aktion aber auf, da das Loch zu tief wird. Später kaufte einer seiner Freunde das Land, um sich seinen Anteil auf den angeblichen Schatz zu sichern. Das Gerücht vom Inselschatz verbreitete sich schnell und so begann eine professionelle Schatzsuche. Man stieß in Abschnitten auf verschiedene Schichten und dann, in 30 Metern Tiefe, auf eine Steinplatte mit geheimnisvollen Inschriften. Wegen der eintretenden Dämmerung, wollten sie am nächsten Tag weitergraben. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch, denn die Grube war über Nacht mit Wasser vollgelaufen. Man versuchte sie auszupumpen, doch das Geld ging zur Neige und so wurden auch diese Ausgrabungen eingestellt. Später fand man heraus, dass das Wasser durch einen unterirdischen Entwässerungskanal in die Grube gelangt war und so wurde ein Damm gebaut, der dies verhindern sollte. Die Grube, inzwischen „Money Pit“, also „Geldgrube“ genannt, wurde bis auf fast 30 Meter wieder freigepumpt, als es wieder zu einem Wassereinbruch kam. Zahlreiche weitere Versuche scheiterten jedes Mal daran, dass der Damm einbrach. Es wurde mit neuen Dämmen, neuen Schächten versucht, aber es brachte nichts außer den Tod von vier Menschen. Dann aber, 1969, glaubt der Geologe Fred Nolan, dass der ganze Schacht nur ein Bluff sei, um vom Schatz abzulenken, denn er findet Markierungssteine, die ein großes X bilden. Es wird vermutet, dass die Tempelritter nach ihrer Zerschlagung 1307 dort ihre Reichtümer verstecken wollten. Ein Forscher vermutet sogar, dass das Gold der Inka oder Azteken dort versteckt sei.Die Inkastadt Tumbes hatte, als ein spanischer Eroberer kam, noch Gold und Silber im Überfluss. Als er aber später die Stadt eroberte, war es weg! Vielleicht waren es auch Seefahrervölker wie Karthago oder Phönizien? Wieder ein anderer behauptet sogar, Shakespeares Werke seien dort versteckt. Ob wir das Geheimnis von Oak Island noch erleben werden? Wir dürfen gespannt sein. [phönix]
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